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| Bunte Bilder zieren
den Rathausflur
Von Friedrich Pieper am 01. November 2010
DATTELN . Realistisch gemalte Bilder in Aquarell- und
Pastellfarben zeigt Marita Nowak bis Mitte Januar in der
Rathaus-Galerie. Insgesamt 40 Bilder, teilweise im Großformat,
präsentiert die 63-jährige Hertenerin ab sofort auf dem
Rathausflur.
Beim Aufbau der Ausstellung packte auch Museumschefin Rosemarie
Schloßer kräftig mit an. „Ich hab mich bereits in der Schule mit
Malerei beschäftigt und war dort mit verschiedenen Ausstellungen
präsent“, erläutert Marita Nowak. Als Schülerin des
Künstlers und Schriftstellers Bernhard Bömke startete sie 1990
ihre künstlerische Karriere. Fünf Jahre später begann
sie ein Studium in Bochum.1999 besuchte sie an dem Bochumer
Institut für bildende Kunst und Kunsttherapie die Meisterklasse.
Außerdem war sie als Dozentin in der Familienbildungsstätte in
Herten tätig. Seit 1993 beteiligt Marita Nowak sich an
Ausstellungen im In- und Ausland. Darunter auch Präsentationen
in den Niederlanden und in China. Die Ausstellung in der
Rathausgalerie ist bis Mitte Januar 2011 montags bis mittwochs
von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von
8 bis 12 Uhr geöffnet.
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Kreiskurier Coesfeld -
31.03.2010 - Ölmalerei, Tuschzeichnungen, Aquarelle und Pastelle
- im Olfonium können ab heute Werke des Künstlers Bernhard Bömke
bewundert werden (Neustraße 17, Olfen). |
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Hallo Sonntag - Sonntag
21.03.2010 Zeitung für Lüdinghausen, Seppenrade, Senden,
Bösensell, Ottmarsbochholt, Ascheberg, Herbern Davensberg,
Nordkirchen, Südkirchen, Capellen, Olfen, Vinnum, Selm, Bork und
Cappenberg.
Bis zum 2. mai sind die Bilder
von Bernhard Bömke in Olfen ausgestellt. Die Vernissage zur
Ausstellung ist heute (21.März) um 11.00 Uhr. Zu sehen sind
neben Malereien in Öl auch Tuschzeichnungen, Aquarelle und
Pastelle von Bömke (Foto: Selbstportrait). Die Ausstellung im
Olfonium in der Neustraße 17 ist an Sonntagen geöffnet. |
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Die Vernissage
Olfener Zeitung 15. März 2010
"Ein Leben für die Kunst" mit
Bildern von Bernhard Bömke wird am Sonntag, 21. März, 11 Uhr im
Olfonium eröffnet. Gezeigt werden Bilder in den
unterschiedlichsten Maltechniken: Ölmalerei, Tuschzeichnungen,
Aquarelle, Pastelle. Der Eintritt ist frei. |
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Renaissance für
Larry Lash
Gelsenkirchen-Buer, 02.12.2008, Georg Meinert
Der buersche Schriftsteller Bernhard Bömke, der 2002 80-jährig
verstarb, schrieb in den 50er und 60er Jahren 300 Westernromane.
Jetzt erscheinen sie gekürzt wieder.
Seine Bücher erreichten eine Millionenauflage, sage und schreibe
300 Romane schrieb Bernhard Bömke 17 Jahre lang in den 50er und
60er Jahren. Monat für Monat, „fast wie am Fließband”, sagt
seine Witwe Irmtraut Bömke. Seit einiger Zeit erleben sie eine
Renaissance und erscheinen - gekürzt - als Romanhefte am Kiosk.
Bernhard Bömke, der Bueraner, der 2002 80-jährig verstarb, war
studierter Kunstmaler, wurde aber einem breiten Publikum bekannt
als „Larry Lash”, „King Keene” oder „L. Ranger”. Das waren seine
Pseudonyme, unter denen er Westernromane schrieb. „Der erste war
,Der schwarze Reiter', der erschien 1950”, erinnert sich
Irmtraut Bömke, die seit langem in Westerholt wohnt.
Herausgebracht wurde er vom Feldmark-Verlag in Marl vor allem
für Leihbüchereien, die es damals an allen Ecken gab, wie ihr
Cousin Siegfried Günter noch genau weiß. „Für fünf Pfennig
konnte man die dort ausleihen.”
1953 wechselte Bernhard Bömke zum Mülbüsch-Verlag nach
Castrop-Rauxel. „Als dessen Besitzer 1967 aus Altersgründen
aufhörte, beendete auch mein Mann die Schreiberei”, so seine
Frau, die Siegfried Günter, den sie erstmals seit 40 Jahren als
Folge seiner Familienforschungen wiedertraf, ein
Original-Exemplar des Romans „Er nahm den Stern”, der Mitte der
50er Jahre erschien, schenkte. „Der passt gut in meinen
Bergmanns-Hobbykeller”, so Günter, „außerdem wird sich meine
Tochter, eine Bibliothekarin, freuen.” Viele
Original-Bömke-Bücher gibt es nämlich nicht mehr.
Bernhard Bömke alias Larry Lash verstarb am 04.03.2002.
Nach seinem Ende als Schriftsteller arbeitete Bernhard Bömke bis
zu seiner Pensionierung in der Stadtbibliothek und widmete sich
verstärkt seiner Malerei und organisierte Ausstellungen.
Wie er damals auf Western-Geschichten kam, vermag seine Frau
heute nicht mehr zu sagen. „Aber es floss nur so aus ihm raus”,
weiß sie noch, „er setzte sich hin und schrieb und schrieb.”
Anfangs noch alles mit der Hand, „eine Schreibmaschine hatten
wir nicht”. Oft genug sei er nachts aufgestanden, um einen
Gedanken, der ihm gekommen war, nicht zu verlieren.
Seine Söhne Martin und Reinhard Bömke kümmern sich heute um das
Vermächtnis des Vaters, bringen die Romane gekürzt wieder
heraus. Demnächst erscheinen drei Folgen erstmals im Ausland -
in Belgien. |
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Sohn Martin, Ehefrau Irmtraut und Sohn
Reinhard Bömke (v.l.) erinnern an den verstorbenen
Künstler, dessen Bilder im Hintergrund zu sehen sind.
- Foto: Dagmar Hojtzyk |
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Ansichten eines beliebten Multitalents
Westerholt:
Ausstellung erinnert an Bernhard Bömke
Hertener
Allgemeine - Bauerverlag 04.03.2002
Heute vor vier
Jahren ist der Herten-Westerholter Künstler Bernhard Bömke
gestorben. Mit einer Ausstellung in der Westerholter Filiale der
Sparkasse vest erinnert die Familie an das international
anerkannte Multitalent.
VON
DAGMAR HOJTZYK
Denn Bernhard
Bömke, der 2002 im Alter von 80 Jahren verstarb, war nicht nur
Maler sondern auch Schriftsteller. "Er war außerdem mit großer
Freude Pädagoge und ein Konservativer im besten Wortsinn",
betont Bürgermeister Dr. Uli Paetzel in seiner sehr persönlich
gehaltenen Eröffnungsansprache. Paetzel ist mit dem jüngsten
Bömke Sohn Martin zur Schule gegangen, kannte dessen Vater lange
und hat bis heute Kontakt zur Familie. Bernhard Bömke wurde 1921
in Buer geboren und lebte ab 1960 mit seiner Frau Irmtraut und
den Söhnen reinhard und Martin in Westerholt.
"Die Bilder unseres
Vaters waren nie nur einfache Ölbilder. In seinen Gemälden
wurden immer Botschaften verschlüsselt oder eindeutig
dargestellt", sagen die Söhne. Umweltzerstörung und
Naturschutz,, die Ausbeutung der Umweltressourcen oder religiöse
Themen spiegeln sich auf unterschiedliche Weise in Bömkes Werk
wieder. Das reicht vom realistischen Blumen-Stillleben und
Landschaftsbildern bis zu abstrakten Darstellungen von Tod und
Gewalt. Erfolgreich war Bernhard Bömke auch als Schriftsteller
von Western- und Abenteuer-Romanen, die er unter 11 Pseudonymen
verfasste, u. a. Larry Lash, King Keene und L. S. Ranger.
Er schrieb fast 300
Westernromane und steht seit 1958 im
Kürschner-Literaturkalender. Zahlreiche Freunde und Weggefährten
des Malers kamen zur Ausstellungseröffnung in die Sparkasse an
der Bahnhofstraße. Dort sind 33 Bilder aus den Jahren 1968 -
2002 ausgestellt und werden auch verkauft. Zehn Prozent des
Verkauferlöses spendet die Familie an die "Stiftung Kinder in
Not". |
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| Die Bilder eines
unruhigen Geistes
Zu seinem vierten Todestag zieren Bernhard Bömkes Werke die
Sparkasse Vest in Westerholt
WAZ - Herten (kam)
Der Sohn nennt ihn einen
unruhigen Geist, einen "großartigen Menschen, der seine Bilder
genutzt hat um die Leute wachzurütteln". Bernhard Bömke starb
vor vier Jahren, anlässlich seines Todestages eröffnet die
Familie gestern eine Ausstellung seiner Werke in der Sparkasse
Vest an der Westerholter Bahnhofstraße. Idyllische Landschaften,
vor allem aber kritische Werke, die sich mit Themen wie
Umweltschutz, Drogen und Apartheid auseinandersetzen, zieren bis
zum 31. März die Räumlichkeiten der Sparkasse. Bömke kam
zunächst als erfolgreicher Schriftsteller von fast dreihundert
Westernromanen zu Ruhm und Ehre, widmete sich später jedoch ganz
der Malerei. |
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| "Ein Leben für die
Kunst" - mit Werken von B. Bömke
Westerholt: zum 4. Todestag
Ausstellung in der Sparkasse
Hertener Allgemeine /
Bauerverlag
Eine Ausstellung mit Werken des
Westerholter Malers Bernhard Bömke wird am Freitag, 3. März, um
11 Uhr in den Räumen der Sparkasse Vest an der Bahnhofstraße
Westerholt eröffnet. Anlässlich des vierten Todestages von
Bernhard Bömke (1921 - 2002) hat die Familie zahlreiche
beispielhafte Arbeiten für die Ausstellung zusammengestellt. Zu
sehen sind Ölgemälde, Tuschzeichnungen, Pinselzeichnungen,
Aquarelle und Pastellarbeiten. Die Ausstellung läuft unter dem
Titel "Ein Leben für die Kunst". Die Ausstellung wird am Freitag
um 11 Uhr mit einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Uli Paetzel
eröffnet. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die
Arbeiten sind bis zum 31. März in der Kassenhalle, Bahnhofstraße
27 - 31. während der Kassen-Öffnungszeiten zu sehen.
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| Bernhard Bömke
verstorben
WAZ - Kreis Recklinghausen Dienstag
5. März 2002
Herten. Der Westerholter
Schriftsteller und Kunstmaler Bernhard Bömke ist tot! Er
verstarb am Montag nach langer schwerer Krankheit im Alter von
80 Jahren. Mehr als 300 Western-Romane unter 11 Pseudonymen
schrieb Bömke, die Zahl seiner Bilder kann man schwer schätzen.
Vor allem seine Serien " Vater unser" und "Asyl" waren es die
nach der Wiedervereinigung Deutschlands in der Leipziger
Nikolaien-Kirche für Aufsehen sorgten. Besucher aus aller Welt
sahen und lobten die Werke. Bömke verstand sich auch als Mahner,
weil er erkannte, dass Natur unaufhaltsam "den Bach runter
geht", wie er es formulierte. Den Höhepunkt seines Schaffens,
die große Kunstausstellung in Quebec / Kanada (8. - 14. Juli
2002) erlebte er nicht mehr. Zu den 88 Künstlern aus der ganzen
Welt zu gehören, die ihre Arbeiten dort zeigen, erfüllte
ihn bis zuletzt mit großem Stolz. Rolf G. Lange |
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| Eine mahnende Stimme ist
verstummt: Bernhard Bömke verstarb nach langer schwerer
Krankheit
Bernhard Bömke ist
tot
Maler und Schriftsteller starb
nach schwerer Krankheit - WAZ - Herten 05.03.2002
Im Alter von 80 Jahren verstarb
gestern nach langer schwerer Krankheit der Westerholter
Schriftsteller und Kunstmaler Bernhard Bömke. Der begnadete
Künstler war nicht nur Maler, er wollte zugleich auch Mahner
sein. Viele seiner Bilderserien beschäftigen sich mit Atom- und
Gentechnik, Müllverbrennung, Luftverschmutzung mit dem Chaos
schlechthin. Er hatte Angst um unsere Erde, auf der ethische und
moralische Werte immer mehr durcheinander geraten.
Seit zwei Jahren hatte sich
"Urgestein" Bernhard auf den 2. Juli 2002 gefreut, wenn ein
Querschnitt seines künstlerischen Schaffens in Quebec / Kanada
in einer Ausstellung gezeigt wird. 88 Künstler aus der ganzen
Welt - nur vier aus Deutschland - zeigen vom 8. - 14 Juli
auf Einladung der Galerie France Art ihre Bilder. Bernhard Bömke
hatte einen seiner größten Erfolge nach der Wiedervereinigung
Deutschlands in der Leipziger Nikolai-Kirche, die als Wiege des
gewaltlosen Aufstandes gilt. Besucher aus vielen Ländern der
Erde trugen sich ins Gästebuch ein und bescheinigten dem
Westerholter: Jedes Bild ist eine eindrucksvolle Predigt!
Mit Bömke verstummt eine Stimme,
die sich für die Geschundenen, die Abseitsstehenden, die
Gefolterten, die Gedemütigten eingesetzt hat. Bernhard Bömkes
Leitspruch: Beten allein nützt nichts, Gott kann nur die Kraft
geben, Handeln müssen wir selbst. Bömke wird am Freitag auf dem
Westerholter Friedhof beigesetzt.
Rolf G. Lange |
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| Bernhard Bömke ist
tot Trauer:
Vielseitiger Künstler war auch politisch engagiert Hertener
Allgemeine 05.03.2002
Er war ein Original, ein
kreativer Kopf, ein Ideen-Produzent mit Klasse und Mut zum
Ungewöhnlichen: Der Westerholter Künstler wurde 80 Jahre alt.
Sein Lebenswerk ist ohne Beispiel.
Ob Bömke ein Romancier war, der
außerdem malte oder ein Maler, der sich auch der Bildhauerei
verschrieben hatte und Bücher schrieb - das ist wohl
Einstellungssache. Bömke selbst, der im vergangenen Jahr seinen
80. Geburtstag feierte, sah das Schreiben als seine "wirkliche
Ausdrucksform" - und schuf ganz nebenbei in der bildenden Kunst
einen neuen Begriff: "Schwingungsmalerei". Damit übersprang er
sogar den Atlantik: Montreal, Vancouver, New York - das waren
Stationen des Malers Bernhard Bömke der in zahllosen
Ausstellungen zum Betrachten und Darüber-Reden anregte. Eben das
wollte Bömke ein leben lang: Menschen zum Nachdenken bringen.
Kritik äußern, auch im politischen Sinne. Er trat ein für die
Schwachen, die Rechtlosen, die kleinen Opfer der großen Politik,
so etwas in seinem "Westerholter Manifest", ebenso in einem
Folgewerk, in dem er die Auswüchse des modernen Leistungssport
geißelte.
Frauen-, Piraten- und
Westernromane (von letzteren über 300) gehören zum Frühwerk
Bömkes. Elf Pseudonyme verwendete der Autor - von Irmtraut Faber
bis Larry Lash und King Keene. Einige seiner Erfolgswestern
waren völlig unblutig,
Die Trauerfeier für Bernhard
Bömke findet am Freitag, 8. März um 10 Uhr in der Trauerhalle
des Westerholter Friedhofs statt. |
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Bernhard Bömkes ,Vaterunser' fand in Leipzig neue
Freunde
Gemälde-Ausstellung in St. Nikolai-Kirche war ein Erfolg
(RGL) "Eine eindrucksvolle Interpretation des Vaterunser, die
nachdenklich stimmt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.
Danke für diesen schönen Augenblick der Besinnung!" Dieser Dank
einer Hannoveranerin gilt dem Westerholter Kunstmaler und
Schriftsteller Bernhard Bömke (71), der die WAZ berichtete von
Anfang Februar bis Anfang März seine Bilderserien Vaterunser und
"Asyl" in der Leipziger St. Nikolai-Kirche ausgestellt hatte.
Ein Besuch in dieser Kirche- in aller Welt Sinnbild der
friedlichen Revolution in der einstigen DDR und Wiege der
deutschen Wiedervereinigung -ist für die meisten
Messestadt-Besucher neben Völkerschlachtdenkmal, Thomaskirche
und Gewandhaus seit dem Niedergang des SED-Staates ein Muss"
Somit beschäftigten sich, wie jene Hannoveranerin, ungezählte
St. Nikolai-Besucher auch mit Bömkes Werken. Was sie dabei
empfanden, schrieben sehr viele von ihnen ins Gästebuch:
Leipzig-Besucher aus den USA, aus Hawaii. Korea, Japan, China,
Griechenland, der Schweiz, Deutschland und aus etlichen anderen
Ländern. - Um Frieden, mehr Toleranz, um Verständnis und
Nächstenliebe bitten viele Ausstellungsbesucher.
"Ich finde diese Interpretation des Vaterunser eindrucksvoll aus
aussagekräftig" heißt es da beispielsweise und "Die schreckliche
Gegenwart in erschreckend deutlichen Bildern. Aber beten allein
nützt nichts, Gott kann nur Kraft geben: Handeln müssen wir!"
Wachrütteln
Zwar gibt es auch leichte Kritik an Bömkes Werken ("Ich finde,
die Gemälde vermitteln mehr Furcht als Hoffnung; sind aber
beeindruckend", schrieb jemand ins Gästebuch) aber damit kann
der Westerholter leben, der wahrscheinlich schon in Kürze einer
weiteren Einladung nach Köln folgt. Ein Besucher aus Aachen:
"Die Ausstellung ist zwar sehr sinngemäß und zeitlich auch sehr
passend, aber ich finde, dass Bilder von Zerstörung, Leid und
Elend nicht in eine Kirche gehören?"
Nachdenklichkeit haben Bömkes Bilder bei vielen Menschen
hervorgerufen, das bestätigt auch Pfarrer Dr. theol. Arndt
Haubold von St. Nikolai.
Und mehr will Bömke schließlich auch nicht: Er will wachrütteln,
ehe es für unsere Welt zu spät ist. |
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"Der Geist von gestern marschiert schon wieder"
Bömke zeigt Collagen im Schloss Oberhausen
Collagen des Westerholter Kunstmalers Bernhard zum Leid der
Apartheid und Bilder der Dortmunder Malerin Ursula Richter zu
Verfolgung und Widerstand im Faschismus sind bis zum 23. August
in der Gedenkhalle von Schloss Oberhausen ausgestellt.
Eindrucksvoll, bedrückend und bedrohlich zugleich wollen die
Bilder jeden von uns aufrütteln, schon heute gemeinsam Antworten
für morgen zu suchen. Oberhausens Bürgermeisterin Gretel Kühr
kam in ihrer Eröffnungsrede auch gleich auf den Punkt: "Diese
Ausstellung soll ein ‚Beitrag gegen das Vergessen sein. Wenn
jemand glaubt, der heute wieder erkennbare Rechtsextremismus
beschränke sich nur auf einige wenige Wirrköpfe, sollte die
Augen nicht davor verschließen, dass der Geist von gestern heute
schon wieder marschiert!"
Die Bürgermeisterin, die Mut zur Verantwortlichkeit anmahnte,
wies darauf hin, dass Kunst schon immer ein sensibles Medium
war. Kunst könne aber auch unseren Blick schärfen - wie es die
Ausstellung "Ruhrblick" jetzt zeige.
Geradezu bedrückend, was Ursula Richter und Bernhard Bömke mit
ihren Werken aussagen wollen: Angst Rassismus und
Rechtsextremismus ist nicht etwa eine Erscheinung, die sich auf
die Jahre 1933-1945 beschränkt. Angst gehört nicht etwa der
Vergangenheit an. Angst geht heute schon wieder überall bei uns
um. Unverkennbarer Hass gegen Fremde, Sozialschwache , ist nicht
zu übersehen. Was die Ausstellung noch will, sagt Bernhard Bömke
recht deutlich: "Wir sind heut mehr denn je aufgerufen, mit zu
denken, mit zu verantworten und mitzuarbeiten: für die Zukunft
unserer Kinder!" Der Westerholter Künstler, der Höhen und Tiefen
in seinem Leben gleich mehrfach erlebte, mahnte: "Jeder von uns
sollte die Bergpredigt Jesu ernst nehmen und sich nicht darauf
verlassen dass ‚ "die da oben" alles zum Guten bringen."
Quelle: WAZ Herten
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